Rote Wand (Totes Gebirge) am 30.8.2022

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Es gibt mehrere "Rote Wände" in Österreich. Die wohl bekannteste ist die im Lechquellengebirge (Vorarlberg) mit 2704m. Eine weitere kenne ich noch im Grazer Bergalnd beim Hochlantsch mit 1505m. Ich habe mir heute diejenige im Toten Gebirge über der Wurzeralm ausgesucht. Man kann mit der Standseilbahn bis auf über 1400 m fahren und dann ergibt sich eine nette Runde über die Dümlerhütte. Die Wege sind alle gut gehbar, wenn auch im Anstieg zum Rote Wandsattel ziemlich steil und felsig, auch der Abstieg zur Dümlerhütte erfordert Trittsicherheit. Der Rest sind "normale" Wanderwege.

Gehzeiten: 4:20 Stunden, Weglänge: 12km, Höhenmeter ca. 750m


Von der Bergstation der Wurzeralmbahn geht es zunächst ein paar Höhenmeter bergab auf einer breiten Schotterstraße. Rechts im Bild der markante Stubwiesgipfel


Bald ist der idyllisch gelegene Brunnsteiner See erreicht mit Blick auf mein heutiges Gipfelziel etwas rechts der Bildmitte


Ab hier ändert sich das Gelände schlagartig. Ziemlich steil geht es über teils hohe Felsstufen aufwärts


Rückblick zur Wurzeralm

Ziemlich rescher Anstieg


Manchmal muss man auch die Hände zum Abstützen zu Hilfe nehmen


Der Name der Roten Wand kommt nicht von ungefähr


Zum Roten Wandsattel hin wird der Weg wieder "braver"


Gipfelkreuz in Sicht 


Am Roten Wandsattel angekommen geht hier der Blick in Richtung Warscheneck. Der Gipfel links im Bild ist aber noch nicht der Warscheneckgipfel, das dürfter der Tote Mann sein


In die entgegengesetzte Richtung macht sich der Große Pyhrgas breit


Nach einem kurzen steilen Abstieg und ebensolchen Aufstieg steh ich am Gipfel der Roten Wand (1872m)


Vom Gipfel sieht man nochmals hinunter zum Roten Wandsattel mit meinem Aufstiegsweg links, sowie weiter aufwärts zum Warscheneck


Hier sieht man auch den Warscheneckgipfel in Bildmitte


Traumhaft schön der Blick in die andere Richtung - nämlich ins Gesäuse. Vor allem mit dem kecken Hörndl des Stubwiesgipfels im Vordergrund


Netter Ausblick von hier auf das Sengsengebirge und darunter liegt Windischgarsten


Nach einer eher kürzeren Gipfelrast geht es wieder abwärts, zunächst noch angenehm fallend


Im Mittelteil allerdings wieder ziemlich resch über hohe Felsstufen


Ich erreiche die Dümlerhütte, mache hier aber keine Pause, denn mein Zeitkonto beträgt 4,5 Stunden


So geht es dann eine Zeitlang fast eben dahin, bis der moderate Anstieg zum Hals erfolgt


Hier stehe ich beim Wegweiser am Hals. Die Zeiten sind hier eher knapp angegeben. Obwohl ich keineswegs herumtrödle brauch ich fast die angegebenen Zeiten


Nochmals dieser herrliche Blick zur senkrechten Wand des Stubwies


und ein letzter Blick zum Warscheneck


Die Schotterstraße zur Bergstation der Wurzeralmbahn zieht sich noch ziemlich dahin, sodass ich nur 10 Minuten vor der Fahrt mit der letzten Bahn ankomme!

Fazit: Eine recht ansprechende und aussichtsreiche Tour im Toten Gebirge. Trittsicherheit ist von Nöten, ausgesetzte Stellen gibt es praktisch keine. Im Allgemeinen sind die Zeitangaben auf den Wegweisern recht knapp bemessen
Ab Wien HBF: 7.30, an Wurzeralm Talstation 11:20
Ab Wurzeralm Bergstation: 16.30, an Wien HBF: 21.20